| Weberei Schwierske |
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Experimentelle
Textilkunst
Diese Sterne oder Eisblumen sind gewebt. In einem
runden
Rahmen werden überkreuz die Kettfäden gespannt und
von der Mitte an erst ganz enge, dann in der Handdrehertechnik lockere
Runden gewebt. Beim Handdreher werden immer zwei Kettfäden
miteinander verdreht und der einzuwebende Faden (Schussfaden) zwischen
der Hin- und Rückdrehung eingeklemmt. Das fertige Sternengewebe wird dann geleimt und nach dem Trocknen aus dem Rahmen geschnitten. Die Materialien sind Leinen, Baumwolle, Seide und Wolle, aber auch Synthetics. Symbole des Glaubens: “Die Himmelsleiter“ Diese gewebte Leiter führt nicht nur nach oben, dorthin wo der Mensch sich den Himmel vorstellt, sondern der Betrachter kann infolge eines Spiegels den Verlauf ins Gegenteil erkennen. Die Himmelsleiter ist ein Gewebe in Kettikat aus Seide, pflanzengefärbt. Die Farben geben den Verlauf von der Erde bis zum Himmel wieder. „Symbole des Frühlings“ So hieß eine Kunstausstellung des Kulturverein Schweizerhof e.V., anlässlich der Frühlingstage in Bad Bevensen vom 5.4.-4.5.2003 im Kurpark. Wenn sich Künstlerinnen mit dem Frühling auseinandersetzen, dann wächst und gedeiht es ganz anders als gewohnt, eben nicht natürlich, sondern gestaltet. Schon von Weitem reflektiert "der Kelch" von Uschi Schwierske das Sonnenlicht. Ein Hohlgewebe mit Kupferdraht installiert in einen Metallrahmen zeigt Einblicke, aber enthält nichts. Wirklich nichts? Burkhard Schwierske hat seine Fotografien von einer Kunstausstellung auf dem Schweizerhof zur "Ansichtssache" gemacht und sie dem Doppelrad, dem Symbol für den Kreislauf der Natur und des Lebens, in die Speichen gelegt. "Schwingendes Licht" Gewebe-Installation auf dem Schweizerhof (Kulturverein Schweizerhof e.V) 2001.Größe: 1m breit, 3m hoch Das Gewebe besteht aus Baumwolle, Angelschnur, und synthetischen Metallgarnen und ist gespannt in einem schwingenden Halbbogen aus Metall. Ausstellungstext: Licht ist ständig in Bewegung. Es trifft mit der unglaublichen Geschwindigkeit von 30000m/sec. auf einen Körper. Es wird entweder geschluckt , zurückgeworfen oder scheint durch, die Fläche wird transparent. Dieses Phänomen der Reflexion und Transparenz möchte ich mit meinem Objekt veranschaulichen. Unterschiedliche Materialien reflektieren das Licht, es erscheint als Farbe, als Spiegelung und als glitzernde Sternchen. Scheint kein Licht direkt auf die Oberfläche, wird das Gewebe infolge der lockeren Bindung durchsichtig. Spannend ist auch zu beobachten, wie sich die Installation bei nächtlicher Dunkelheit verhält. Es sind fluoreszierende Garne eingewebt. Wie funktioniert dabei das Licht, das schon gar nicht mehr ersichtlich ist und doch auftritt? „Eingang und Ausgang“ Material: geschmiedeter Bogen mit Seide gespannt Gewebestreifen aus Leinen, Hanf und Seide mit Resten von Grabsteinkanten Technik: Flachgewebe in der Handrehertechnik und Leinwandbindung „Kunst im Dorf“ fand vom 8.5.2004 –5.6.2004 in Seedorf bei Bad Bevensen statt. Der Kulturverein Schweizerhof e.V. und die Dorfgemeinschaft Seedorf e.V. hatten diese Kunstausstellung unter meiner Federführung organisiert. Es beteiligten sich 24 Künstler/Innen aus dem norddeutschen Raum und Berlin. „Umbruch“ Ein wunderbarer Platz für eine Kunstausstellung wurde 2009 auf dem Hof Schlichting in Klein Bünstorf - Bad Bevensen gefunden. Meine Werke waren "das Ende der alten Zöpfe" und "gewebte Fahnen". Burkhard ließ sein Fotorad drehen. nach oben |
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2004 · Uschi Schwierske · |